Adeptus-Technicus | Quadro K6000 vs GTX 780 Benchmark
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GTX 780 vs K6000

 

Nvidia Quadro K6000 vs GTX 780

12 Jun 2014, Geschrieben von Thomas in Technik
Vergleich K6000 GTX 780
D

a ich über einen Rechner mit mehreren Nvidia Quadro K6000 Karten verfüge, habe ich mich gefragt wie spieletauglich diese Karten wohl sind. Eine Suche im Netz ergab, dass es noch kein einziges Benchmark der K6000 bei normalen Spielen gibt. Jedenfalls habe ich nichts dazu gefunden. (Wenn doch, bitte eine Nachricht bei den Kommentaren hinterlassen oder mir eine Mail schreiben)

Daher habe ich die K6000 mit einer GTX 780 verglichen.

Die Karten basieren beide auf dem aktuellen Kepler Chipsatz mit 28nm. Der größte Unterschied ist wohl der verbaute Grafikspeicher. Während die GTX780 mit 3GB schon recht gut ausgestattet ist, hat die K6000 gigantische 12GB VRAM verbaut. Im Moment gibt es keine Karte, die mehr Grafikspeicher bietet. Allerdings habe ich schon eine Vorversion der neusten ATI Fire mit 16GB gesehen 😉

Die Verwandtschaft sieht man schon direkt beim äußerlichen Vergleich der beiden Karten. Wobei man tatsächlich zugestehen muss, dass die GTX 780, in diesem Fall von Zotac, hochwertiger wirkt als die knapp acht Mal so teure K6000. Dort wo die K6000 nur Kunststoff hat, sind bei der 780 Metallteile verbaut.

Grafikkarten gesamt

Die 780 wird über einen 6-Pin und einen 8_Pin Anschluss mit Strom versorgt, der auf der, dem Mainboard abgewandten Seite, eingesteckt wird. Die K6000 benötigt lediglich zwei 6-Pin Anschlüsse, die auf der Rückseite der Karte angebracht sind. Meine erste Frage war hier, ob der Lüfter dann noch genug Luft bekommt, da das Gehäuse bei der 780 hier offen ist und somit den Lufteinlass ermöglicht.

Energieversorgung

 

Von den Anschlüssen gibt es bei der Quadro einen SLI Port und einen Sync Port, bei der GTX 780 sind dies beides SLI Ports um Triple SLI zu ermöglichen, was die K6000 nicht beherrscht. Diese kann aber über ein spezielles Sync-Board (ca 1000 €) mit anderen Karten framegenau synchronisiert werden, was bei großen Visualisierungsclustern oder Multileinwand-Stereodarstellung benötigt wird. Hierzu kommt in den nächsten Monaten ebenfalls ein Beitrag, da ich gerade damit beschäftigt bin die VR-Wand im Labor damit anzusteuern. Zusätzlich verfügt die K6000 über einen Stereoausgang, der dazu dient die Signale für aktive 3D Brillen zu übermitteln.

 

Software und Treiber

Der größte Unterschied besteht in den unterschiedlichen Treibern der einzelnen Produktlinien. Bei Geforce Karten gibt es beta und WHQL-zertifizierte Treiber. Die immer möglichst auf aktuelle Spiele angepasst werden. Dort ist immer eine möglichst gute Performance wichtig.

Bei den Quadro Treibern ist hingegen die Stabilität ausschlaggebend. Dort gibt es beta, QNF, WHQL und WHQL mit ODE.

Beta Treiber sind eben beta-Treiber und sollten nur unter Vorsicht und besser nicht in heiklen Umgebungen benutzt werden. QNF steht für Quadro New Feature und diese Treiber basieren meist auf einem erhältlichen Treiber, der um bestimmte Features erweitert wurde. Dieser sollte nur verwendet werden, wenn man diese neuen Features unbedingt benötigt. Sie können also übler als beta-Treiber sein oder stabile Versionen, die um eine Komponente erweitert wurden, die noch nicht die Zertifizierung durchlaufen hat. WHQL zertifizierte Treiber sind recht stabile Treiber. ODE steht für Optimal Driver for Enterprise und wird für die am besten getesteten Treiber vergeben. Diese sind in der Regel sehr stabil, performant und hinken meist einen Entwicklungszyklus hinterher. Das ist aber nicht schlimm, denn nur die wenigsten verwenden immer die wirklich aktuellsten Treiber.

Wer immer die aktuellsten Treiber haben möchte, kann bei nvidia eine Treiberbenachrichtigung abonnieren.

Um die Karten besser vergleichen zu können, habe ich mich für daher für sehr ähnliche Treiber entschieden und diese unter identischen Bedingungen gegeneinander antreten lassen.

 

Spiel GTX 780 K6000 Settings
Hitman – Absolution min 42 min 42,6 1920×1200; Ultra Settings; Vsync an; MSAA 4x
max 152 max 136
av 52,91 av 53,53
Hitman – Absolution min 42 min 42,64 1920×1200; Ultra Settings; Vsync an; MSAA 0x
max 140 max 70
av 53,6 av 53,14
Total War – Rome 2 av 43,2 av 48,1 1920×1200; Ultra-extreme (max) – Vsync, Distortion, SSAO on – AA on
Total War – Rome 2 av 44,5 av 47,5 1920×1200; Ultra-extreme (max) – Vsync, Distortion, SSAO on – AA off
Dawn of War 2 – Chaos Rising min 40 min 42 1920×1200; Highest Setting; AA on
max 170 max 173
av 75,68 av 76,61
Metro Last Light (avrg of 2 runs) min 18,48 min 16,87 1920×1200; Very High; AF 16x, Motionblur normal; SSAA on; Tesselation very high; Adv. Physics on
max 138,43 max 137
av 32,5 av 37,58
Bioshock Infinite av 81,38 av 85,83 1920×1200; Ultra
Company of Heroes 2 min 27 min 31,34 1920×1200; AA – medium; sonst alles max; Vsync off
max 66 max 73,41
av 42,42 av 45,16
3D Mark 8594 9017
Treiberversion 334.89 334.95

 

Mit 8594 zu 9017 gewinnt die K6000 gegen die GTX 780 im aktuellen 3D Mark. Diesen hauchdünnen Vorsprung erkauft man sich mit dem knapp 8-fachen Preis.

 

Fazit:

 

 

Der Kauf einer K6000 lohnt sich natürlich nicht um damit zu spielen. Für den Preis einer einzelnen Karte bekommt man einen High-End-Rechner mit sechs Kernen und 3x Titan Black.

Wenn man allerdings über eine professionelle Workstation mit Quadro Karte verfügt, kann man diese bedenkenlos zum Zocken benutzen. Die Performance liegt knapp über einer GTX 780. Die Karte hat allerdings den Vorteil, dass ihr so schnell nicht der Grafikspeicher ausgehen wird.

Bei einigen Spielen sind die 2GB schon nicht mehr ausreichend und auch mit den 3GB Karten kann man viele Titel nicht mehr mit Super-Sampling spielen. Darüber kann man als Besitzer einer K6000 allerdings nur müde lächeln 😉

12GB Grafikspeicher sind genug für jeden!

  • Johnd79

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